Am 6. September 1847 verließ Thoreau seine Hütte, die er selber
gebaut hatte und in der er zwei Jahre, zwei Monate und zwei Tage
lebte.
Ralph Waldo Emerson, sein väterlicher Freund, kaufte Thoreau die
Hütte ab und verkaufte sie seinem Gärtner Huth Whelan weiter.
Dieser wollte daraus ein Sommerhaus für seine Familie machen.
Seine Alkoholprobleme hielten ihn jedoch davon ab, die notwendigen
Umbauten vorzunehmen und die Hütte blieb verlasen bis 1849, als
sie von William Clark erworben wurde. Clark brachte sie durch die
Stadt auf seine eigene Farm und nutzte sie als Kornspeicher. |
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| Das Dach wurde 1868 abgenommen und als eine Art Schweinestall
benutzt. Das verbleibende Holz fand Verwendung bei
Ausbesserungsarbeiten von Clarks Scheune.
Der hier abgebildete Nachbau der Hütte wurde an der Route 126
vom Walden-See errichtet.
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| In Concord steht ein Thoreau-Museum mit der mutmaßlichen
Einrichtung von Thoreaus Hütte. Die Abbildung wurde entnommen aus:
Klumpjan, Hans-Dieter und Helmut (1986): Thoreau, Rowohlts
Monographien, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbeck, ISBN
3-499-50356-5 |
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| Auf den folgenden vier Abbildungen sieht man die Gedenkstätte am
mutmaßlichen historischen Platz von Thoreaus Hütte am Walden-See
(Walden Pond). Der Grundriss ist mit Steinblöcken abgesteckt, auf
den ersten beiden Aufnahmen sieht man auch die etwas abseits
stehende Gedenktafel mit dem oben erwähnten Spruch. |
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| Dies hier ist entweder der original Kaminstein oder eine
Gedenktafel an der Stelle des Kaminsteins von Thoreaus Hütte. |
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| So sah das Deckblatt der Originalausgabe von "Walden or Life
In The Woods" aus. |
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| Thoreau war ein gefragter Landvermesser und erstellte viele
offizielle Karten für seine Heimatstadt Concord. Hier ist seine
Karte des Walden-Sees. |
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| Diese Gedenktafel erinnert daran, dass Thoreau sich in der
väterlichen Bleistiftmanufaktur um die Entwicklung haltbarer
Bleistifte verdient gemacht hat. |
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| Eine der vermutlich nur drei Aufnahmen von Thoreau. |
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| Der Grabstein des Familiengrabes von Thoreau. Er selber hatte
weder Frau noch Kinder und wurde hier auf den Grabstein seiner
Eltern dazugeschrieben. |
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| Sein eigener Grabstein (ob er hier oder im Familiengrab liegt,
weiß ich nicht, vermute aber eher letzteres) ist für ihn passend
eher schlicht gehalten. |
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